Der Border Terrier
Merkmale
- Die Widerristhöhe beträgt etwa 25 bis 28 cm, manchmal bis zu 35 cm
- Das Gewicht sollte bei etwa 5 bis 7 kg liegen
- Ein Border-Terrier kann 12 bis 18 Jahre alt werden
- Die Ursprünge der Rasse liegen in England
- Fellarten: red grizzle, grizzle and tan, blue and tan, grizzle, wheaten (selten)
- Einsatz: früher zur Jagd auf Fuchs, Otter und Ratten, heute Begleit-, Jagd und Familienhund
- Rassegruppe 03: Terrier - FCI-Standard Nr. 10 / 27. 04. 1998 / D
- Die Fellpflege ist mit 2 bis 3 mal trimmen jährlich und regelmäßigem Bürsten erledigt
Ursprung
Der wirkliche Ursprung dieser Hunderasse liegt im Dunkel der Geschichte verborgen. Erste nachweisliche
Erwähnung findet der Border-Terrier aber bereits im späten 18. Jahrhundert im Grenzgebiet (border country)
zwischen England und Schottland. Dort existierte die Rasse damals bereits fast in der heutigen Form.
Die Zucht galt offensichtlich nicht dem Aussehen, sondern den Eigenschaften. Hunde, die den hohen
Anforderungen der Jagd im rauhen Wetter der Berglandschaften des Grenzgebietes gerecht wurden, durften
sich fortpflanzen.
Wesen
Border Terrier sind Jagdgebrauchshunde, die aus England stammend für die Fuchs- und Otterjagd eingesetzt werden.
Aber auch den Kampf gegen eine Ratte nimmt ein Border-Terrier sofort an.
Es sind mutige, intelligente Hunde, mit ausgeglichenem Temperament, allerdings recht vital mit einem gesunden
Bewegungsdrang. Sie haben einen klaren, sensiblen Charakter, der
Beschäftigung und eine vertrauensvolle Bindung braucht. Dann sind sie wunderbare, vierbeinige Partner.
Der Border Terrier braucht eine liebvolle, konsequente Erziehung. Er begreift schnell und lässt sich gut führen.
Er ist auch ein toller Familienhund, der es gut mit Kindern kann. Für eine Stadtwohnung eigent er sich nicht wirklich.
Das robuste, fast schon rauhe Fell schützt den Borderterrier vor Kälte, mit der er besser zurecht kommt,
als mit Hitze. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass er die Übernachtung im Freien vorzieht.
Mit anderen Hunden ist er gut verträglich. Neben seinen Jagdinstinkten stellt der Border-Terrier zudem einen
guten Wachhund.
Allgemeines
Border-Terrier haben zwar auf den ersten Blick ein hohes Geläuf und sind deshalb sogar ausdauernde Läufer,
sie sind aber doch so klein gebaut, dass sie jedem Fuchs in seinen Bau folgen können
Obwohl viele sein Äußeres anziehend finden, hat der Border-Terrier auf Ausstellungen nie soviel Popularität
gewonnen, dass er aufgrund übergroßer Nachfrage überzüchtet worden wäre. Er hat seine Gestalt und seine Funktion
immer behalten.
Rassestandard
- Allgemein: Der Border Terrier ist hauptsächlich ein Arbeitsterrier. Er muß in der Lage sein, einem Pferd bei
der Jagd zu folgen Unternehmungslustig und mutig.
- Augen: Dunkel mit lebhaftem Ausdruck.
- Kopf: Kopf wie der eines Otters, mäßig breit in der Stirn, mit einem kurzen, kräftigen Fang.
- Ohren: Klein, V-förmig, dicht an den Wangen nach vorne getragen, von ausreichender Dicke.
- Gebiß: Scherengebiß. Die obere Schneidezahnreihe greift ohne Zwischenraum über die untere.
Die Zähne stehen senkrecht im Kiefer. Zangengebiss noch erlaubt. Vor- oder Rückbiss sind schwere Fehler und
höchst unerwünscht.
- Hals: Von mittlere Länge.
- Vorderläufe: Gerade, Knochen nicht zu schwer.
- Körper: Tief, schmal und ausreichend lang, Rippen weit nach hinten reichend, nicht zu stark gewölbt, da man ihn mit
zwei Männerhänden hinter den Schultern umspannen können muß. Lendenpartie kräftig.
- Hinterhand: Flüchtig
- Pfoten: klein, mit dicken Ballen
- Rute: mäßig kurz mit deutlich dickem Ansatz, spitz zulaufend, hoch angesetzt, fröhlich jedoch nicht über
dem Rücken getragen.
- Haarkleid: harsch und dicht, mit genügend Unterwolle, genügend dicke Haut.
- Farben: Rot, weizen, grizzle (meliert) und tan (lohfarben) blue and tan.
- Größe und Gewicht: Rüden: 5,9-7,1 kg, Hündinnen: 5,1-6,4 kg
- Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung
in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung und seinem Einfluss auf die Arbeitstüchtigkeit dieser
Terrier stehen sollte.
- Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.